Die Adoleszenz ist eine Schlüsselphase der affektiv-sexuellen Entwicklung und wird gegenwärtig stark durch den Einfluss der digitalen Welt geprägt. Ein früher Zugang zu Pornografie kann Risiken wie unrealistische Erwartungen, risikobehaftetes Verhalten und eine Verschlechterung persönlicher Beziehungen begünstigen. Familien sollten einen sicheren Hafen bieten, in dem sie Werte vermitteln, Dialog ermöglichen und gesunde Modelle vorleben. Affektivität zu erziehen bedeutet, Respekt, digitale Intimität und die Freiheit zu lehren, das zu wählen, was zum Wohlbefinden beiträgt. Kontinuierliche Präsenz sowie das eigene Beispiel sind zentral, um Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten.